Zwangsstörungen. Wenn sich Handlungen unkontrollierbar anfühlen.
Vielleicht kennen Sie das: Ein Gedanke oder Handlungsimpuls drängt sich auf, immer wieder. Obwohl Sie wissen, dass er übertrieben oder irrational ist, lässt er sich kaum abschütteln und nimmt immer mehr Raum in Ihrem Leben ein.
Psychotherapie in Baden bei Wien
Verhaltenstherapie
bei Angst, Depressionen, Burnout und anderen psychischen Belastungen
„Wenn Zwänge Ihr Leben zunehmend einschränken, müssen Sie diesen Weg nicht alleine gehen.“
Psychotherapie bei Zwangsstörungen in Baden bei Wien
In meiner Praxis für Psychotherapie in Baden bei Wien begleite ich Menschen, die unter Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen leiden mit dem Psychotherapieverfahren Verhaltenstherapie.
Im therapeutischen Prozess geht es unter anderem darum:
die Funktion der Zwänge zu verstehen
belastende Bewertungsmuster zu erkennen
schrittweise neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln
innere Sicherheit aufzubauen
Ziel ist nicht, Gedanken zu „verbieten“, sondern einen veränderten Umgang mit ihnen zu entwickeln.
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Eine Zwangsstörung ist gekennzeichnet durch:
wiederkehrende, aufdrängende Gedanken (Zwangsgedanken)
wiederholte Handlungen oder mentale Rituale (Zwangshandlungen)
Typische Zwangsgedanken können sich um Themen wie:
Angst vor Verunreinigung
Kontrollverlust
Verantwortung für mögliche Fehler
moralische oder aggressive Inhalte drehen.
Zwangshandlungen können z. B. sein:
wiederholtes Kontrollieren
exzessives Händewaschen
Ordnen oder Zählen
gedankliche Rituale
Entscheidend ist: Die Betroffenen erleben diese Gedanken und Handlungen als belastend und nicht freiwillig.
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Unterstützung ist sinnvoll, wenn:
Gedanken oder Rituale täglich viel Zeit einnehmen
Sie darunter leiden
Vermeidung zunimmt
soziale oder berufliche Einschränkungen entstehen
Sie das Gefühl haben, die Kontrolle zu verlieren
Viele Betroffene schämen sich oder sprechen lange nicht darüber.
Zwangsgedanken sagen jedoch nichts über Ihre Persönlichkeit oder Ihre Werte aus. -
Zwangsstörungen entstehen meist durch ein Zusammenspiel aus:
erhöhter Verantwortungsübernahme
starkem Sicherheitsbedürfnis
perfektionistischen Tendenzen
innerer Anspannung
bestimmten Bewertungsmustern
Rituale dienen kurzfristig der Spannungsreduktion. Langfristig stabilisieren sie jedoch den Kreislauf.
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Zwangsgedanken sind in der Regel Ausdruck von Angst oder innerer Anspannung – nicht von tatsächlichen Absichten. Sie bedeuten nicht, dass Sie diese Gedanken umsetzen möchten. Viele Betroffene leiden gerade deshalb, weil die Inhalte nicht zu ihren Werten passen.